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KI-Kompetenz

KI für neue Führungskräfte: Gespräche und Präsentationen sicher vorbereiten

Neue Führungskräfte können KI als Übungs- und Denkpartner nutzen: um schwierige Gespräche durchzuspielen, Feedback zu strukturieren oder eine Präsentation auf Einwände zu prüfen. Wichtig sind drei Regeln: keine echten Personaldaten in nicht freigegebene Werkzeuge, Ergebnisse immer selbst prüfen und Entscheidungen über Menschen nie der KI überlassen.

Ohne Technikkurs. Es geht darum, wie KI die Aufgaben unterstützt, die neue Führungskräfte ohnehin haben.

Einsatzfelder

Fünf Einsatzfelder im Führungsalltag

KI ersetzt hier keine Führungsaufgabe. Sie macht die Vorbereitung schneller und gibt dir einen Übungspartner, der immer Zeit hat.

Vorbereitung

Gespräche durchspielen

Die KI übernimmt die Rolle des Gegenübers und bringt typische Einwände, etwa in einem Kritikgespräch.

Formulierung

Feedback strukturieren

Stichpunkte zu einer Beobachtung werden zu einer klaren Rückmeldung mit Beobachtung, Wirkung und Erwartung.

Sparring

Präsentationen prüfen

Welche Fragen wird die Geschäftsführung stellen? Wo ist die Argumentation schwach?

Organisation

Besprechungen vorbereiten

Agenda entwerfen und freigegebene Notizen zusammenfassen.

Reflexion

Selbstreflexion

Eine schwierige Situation aus mehreren Perspektiven betrachten, bevor du reagierst.

Grenzen

Was nicht in die KI gehört

Viele Unternehmen haben noch keine klaren Regeln. Diese Grenzen gelten unabhängig davon, welches Werkzeug ihr nutzt.

  1. Namen und Personaldaten

    Keine Namen, Gesundheitsangaben, Gehälter oder Beurteilungen in nicht freigegebene Werkzeuge eingeben.

  2. Vertrauliche Unternehmensdaten

    Kundendaten, Verträge und interne Zahlen nur in Systemen, die euer Unternehmen freigegeben hat.

  3. Entscheidungen über Menschen

    Beförderungen, Abmahnungen oder Bewertungen sind Aufgabe der Führungskraft, nicht der KI.

  4. Ungeprüfte Ergebnisse

    KI-Texte können falsch, einseitig oder von Vorurteilen geprägt sein. Jede Ausgabe wird vor der Nutzung geprüft.

Beispiel

Ein Kritikgespräch mit KI vorbereiten

Der Unterschied liegt fast immer in der Eingabe: anonym, auf die Situation bezogen, ohne Urteil über die Person.

Ungeeignete EingabeGeeignete Eingabe
Herr M. aus der Buchhaltung kommt ständig zu spät, schreib mir ein Abmahnungsgespräch.Ein Teammitglied kam in drei Wochen viermal zu spät zu Kundenterminen. Spiel diese Person in einem Gespräch, in dem ich das anspreche.
Bewerte, ob sie für die Teamleitung geeignet ist.Welche Fragen kann ich in einem Entwicklungsgespräch stellen, um Interesse an Führung zu erkunden?
Fass mir die Personalakte zusammen.Gib mir einen Gesprächsleitfaden für ein Kritikgespräch in vier Schritten.
Im Programm

Wie KI in unseren Programmen vorkommt

KI macht etwa zehn bis zwanzig Prozent der Lernzeit aus. Sie ist Werkzeug für Übung und Vorbereitung, nicht das eigentliche Thema.

  • KI-Startpaket in First 90 Gespräche mit freigegebenen Werkzeugen vor- und nachbereiten.
  • KI-Monat in First 180 Jede Person entwickelt einen sicheren Anwendungsfall aus dem eigenen Bereich.
  • Klare Regeln Wir arbeiten mit anonymisierten oder erfundenen Fällen und mit den Werkzeugen, die euer Unternehmen freigibt.
Fragen

Häufige Fragen zu KI im Führungsalltag

Praktische Antworten, keine Rechtsberatung.

Vor allem bei der Vorbereitung: Gespräche durchspielen, Feedback klar formulieren, Präsentationen auf Einwände prüfen und Besprechungen strukturieren. KI spart dabei Zeit und bietet einen Übungspartner, der jederzeit verfügbar ist. Das Gespräch selbst, das Urteil über Menschen und die Verantwortung bleiben bei der Führungskraft.

Beschreibe die Situation anonym, also ohne Namen und Personaldaten, und bitte die KI, die Rolle des Gegenübers zu übernehmen, inklusive typischer Einwände. Führe das Gespräch schriftlich oder per Sprache und lass dir danach Rückmeldung zu Klarheit und Ton geben. Wiederhole es mit einer schwierigeren Variante.

In nicht freigegebene Werkzeuge gehören keine personenbezogenen Daten: keine Namen, Gesundheitsangaben, Gehälter, Beurteilungen oder Inhalte aus Personalakten. Welche Werkzeuge mit welchen Daten genutzt werden dürfen, regelt jedes Unternehmen in eigenen Richtlinien. Im Zweifel anonymisieren oder ein erfundenes Beispiel verwenden.

KI-Ausgaben können falsch, einseitig oder von Vorurteilen geprägt sein, und sie sind schwer nachvollziehbar. Für Entscheidungen über Menschen ist das ein Problem, rechtlich wie menschlich. Deshalb gilt: KI darf beim Vorbereiten und Strukturieren helfen, über Beförderung, Bewertung oder Kündigung entscheidet die Führungskraft selbst.

Nein. Für die beschriebenen Einsatzfelder reicht es, klare Anweisungen zu formulieren und Ergebnisse kritisch zu prüfen. Wichtiger als Technik ist Urteilsvermögen: Was ist eine gute Rückmeldung, was eine faire Entscheidung? Genau das trainieren wir zusammen mit dem Werkzeug.

Für Unternehmen

KI-Kompetenz als Teil der Führungskräfteentwicklung

In unseren Programmen lernen neue Führungskräfte, KI sicher für Gespräche und Präsentationen zu nutzen, mit den Werkzeugen, die euer Unternehmen freigibt. Im Erstgespräch klären wir den Rahmen.

Erstgespräch buchenAnfrage senden

15 Minuten, per Video oder Telefon, unverbindlich.

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