Methodik: Learning Journey statt Einzelseminar
New Era of Leadership arbeitet nach drei Prinzipien: üben statt zuhören, Anwendung im eigenen Team zwischen den Terminen und Rückmeldung nach festen Kriterien, auch durch die direkten Vorgesetzten. Die Programme verbinden Präsenztage, virtuelle Praxis-Labs, Transferaufgaben und KI als Übungspartner. Gemessen wird beobachtbares Verhalten, nicht Zufriedenheit.
Viele Trainings scheitern am Transfer in den Alltag. Unsere Methodik ist darauf gebaut, genau das zu verhindern.
Warum viele Führungstrainings im Alltag wenig verändern
Eine Studie zum Lerntransfer in Führungsprogrammen im deutschsprachigen Raum (Hruby und Canfield, Organizational Dynamics, 2026) nennt vier Faktoren, die den Transfer beeinflussen: eine Diagnose des Entwicklungsbedarfs, eine Infrastruktur für Feedback, echte Gelegenheiten zur Anwendung und eine geteilte Verantwortung. Auf diese vier Punkte ist unsere Methodik aufgebaut.
- Diagnose Jede Person startet mit einer Ausgangslage und einem Erwartungsgespräch.
- Feedback Rückmeldung im Training nach festen Kriterien und durch die Vorgesetzten.
- Anwendung Transferaufgaben im eigenen Team zwischen allen Terminen.
- Geteilte Verantwortung Teilnehmende, Vorgesetzte, HR und wir haben jeweils klare Aufgaben.
Der Lernzyklus in jedem Modul
Jedes Thema durchläuft dieselben fünf Schritte. So wird aus einem Werkzeug eine Gewohnheit.
- 01
Verstehen
Kurzer Input zu einem Werkzeug, etwa einem Gesprächsrahmen.
- 02
Üben
Rollenspiel mit einem Fall aus dem eigenen Alltag, mit Videofeedback.
- 03
Anwenden
Die Situation bis zum nächsten Termin im eigenen Team umsetzen.
- 04
Auswerten
Im Praxis-Lab besprechen: Was hat funktioniert, was nicht?
- 05
Festigen
Eine feste Routine daraus machen, die auch nach dem Programm bleibt.
Zehn Kompetenzfelder für neue Führungskräfte
Jedes Feld hat einen praktischen Nachweis. Welche Felder im Programm wie viel Raum bekommen, legen wir gemeinsam mit euch fest.
Vom Kollegen zur Führungskraft
Rollenklärung, Erwartungen, Autorität ohne Dominanz.
Klare Führungskommunikation
Aufträge, Feedback, Wertschätzung, kritische Rückmeldung.
Konflikte und schwierige Gespräche
Konfliktarten, Deeskalation, Gesprächsstruktur.
Delegieren und Entscheiden
Aufgabenqualität, Prioritäten, Verantwortung.
Teams führen
Teamrunden, Motivation, Beteiligung, hybride Zusammenarbeit.
Sprechen vor dem Team
Standpunkt vertreten, Kernbotschaft, klare Sprache.
Präsentieren
Projektstatus, Entscheidungsvorlagen, Zahlen, Fragen.
KI als Übungspartner
Gesprächssimulation, Quellenprüfung, Datenhygiene.
Führen in Veränderung
Veränderungen erklären, Widerstände einordnen.
Transfer
Entwicklungsziele, Übungsschleifen, Rückmeldung.
Wer die Programme leitet
Die Programme leitet Tim Christopher Gasse. Sein Hintergrund liegt in Journalismus und Bühnenarbeit. Heute trainiert er Fach- und Führungskräfte in Kommunikation, Präsentieren und Auftreten.
Häufige Fragen zur Methodik
Wie wir arbeiten und warum.
Ein Entwicklungsprogramm über mehrere Wochen oder Monate, das Trainingstage, Aufgaben im Alltag, Austausch und Rückmeldung verbindet. Anders als bei einem Einzelseminar endet das Lernen nicht am letzten Trainingstag, sondern wird zwischen den Terminen im eigenen Team angewendet und ausgewertet.
Training vermittelt und übt Fähigkeiten in der Gruppe. Coaching begleitet eine Person bei individuellen Fragen. Mentoring heißt, dass eine erfahrene Führungskraft ihr Wissen weitergibt. Eine Learning Journey kombiniert mehrere dieser Elemente über einen längeren Zeitraum, mit klaren Zielen und Aufgaben zwischen den Terminen.
An vier Dingen: Es wird mehr geübt als vorgetragen, zwischen den Terminen gibt es Aufgaben im eigenen Alltag, die Vorgesetzten sind eingebunden, und vorher ist festgelegt, woran Erfolg erkennbar wird. Fehlen diese Punkte, bleibt es meist bei einem guten Gefühl am letzten Trainingstag.
Der größte Teil. Inputs sind kurz und dienen als Werkzeug für die Übung danach. Rollenspiele, Präsentationen mit Videofeedback und Fallarbeit nehmen den Großteil der Präsenztage ein. In den Praxis-Labs werten die Teilnehmenden aus, was sie im eigenen Team ausprobiert haben.
Ja, für Übungen zu Gesprächen und Präsentationen, aber nur mit Einwilligung der Teilnehmenden. Die Aufnahmen dienen ausschließlich dem Feedback im Training. Was danach mit ihnen geschieht, wird vorab mit allen Beteiligten festgelegt.
Lass uns über eure nächsten Führungskräfte sprechen
Im Erstgespräch klären wir, wer teilnehmen soll, welche Situationen gerade Zeit und Nerven kosten und welches Format passt. Danach bekommst du einen Vorschlag mit Ablauf, Zeitraum und Preis.